Ziele

Wir machen uns stark für eine gesunde Umwelt!

In einer abstrakter werdenden, rasant zusammenwachsenden Welt, die mannigfachen schwierigen Anforderungen unterliegt, möchten wir auf eine so einfache wie essentielle Sache zurückkommen, nämlich die Nahrung. Deren Beschaffung stellt zwar in den Industrienationen für den Einzelnen kein Problem dar, da sie jederzeit und jederorts in ausreichendem Maße verfügbar ist, wirft aber im globalen Kontext die Frage auf, wie man ressourcenschonend und nachhaltig wirtschaften kann.

Wir möchten mit unserem Tun dem schnelllebigen Konsum entgegenwirken. Und den Blick dafür schärfen, was Fragen der gesunden Ernährung und des „gesunden“ Anbaus anbelangt.

Das Bedürfnis nach sinnvollem, sinnlichem Tätigsein ist unsere Motivation.

Genau in dieser Hinsicht sehen wir uns als Vorreiter und Modellprojekt: Wir möchten als Lerngarten-Netzwerk unser Wirken verantwortungsbewusst und umsichtig ausrichten, auch was das Verantwortungsgefühl für andere Menschen, Natur und Umwelt betrifft. Dazu haben wir den Weg des ökologischen Gärtnerns gewählt, der vom klimaneutralen und artgerechten Anbau bis zur abschließeden Verarbeitung reicht – meist spielerisch und lustvoll auf dem Feld und zusammen am großen Kochtopf. Außerdem fördern wir unsere sozialen Kompetenzen im gemeinsamem Machen und vernetzen Akteure aus der Region durch Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch.

So entstehen innerhalb kurzer Zeit einige ­wertvolle Kooperationen, beispielsweise sind wir seit 2015 Partner des Biosphärenreservates Schaalsee. Und seit Anfang 2016 besteht eine ebenso wünschenswerte  Kooperation mit dem Waldkindergarten Dechow „Die Wildsprösslinge“. Diese und ähnliche Vernetzungen dürfen und sollen gerne weiter wachsen.

Ja, am liebsten sähen wir es, wenn die Menschen eines Tages nicht mehr in den Supermarkt gingen, um dort von weither importiertes, industriell gefertigtes Gemüse zu kaufen, sondern zu uns aufs Feld. Wenn Kinder verstehen könnten, was Gemüse ist, wie und wo es wächst und was man daraus bereiten kann (das gilt natürlich auch für viele Erwachsene…). Denn gemeinsames Gärtnern schafft Gemeinschaft, gemeinsame Verantwortung und oft ein ganz neues Bewusstsein darüber, was man auf dem Teller hat.

Die Liebe zum Gärtnern soll Wurzeln schlagen.